Werbepost – So wirst du sie effektiv und in wenigen Schritten los

Werbepost erfolgreich abmelden
David
David

Autor von MyGreenJourney

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Laut einer Studie der Justus-Liebig-Universität Gießen landen in Deutschland durchschnittlich 35 Kilo nicht adressierte Werbepost pro Jahr  in unseren Briefkästen. Weitere 23 Kilo kommen durch adressierte Werbung und kostenlose Zeitungen noch dazu. Die gesamte Studie des „Letze Werbung e.V.“ könnt ihr euch hier anschauen.

Auch ich erhielt in der Vergangenheit jede Menge unerwünschte Werbepost. Dazu kamen noch die „selbstverschuldeten“ Kataloge, die ich vor Jahren angefragt hatte, sie danach aber oftmals direkt in den Papiermüll warf. Damit sollte Anfang 2021 Schluss sein und ich widmete mich intensiv der Vermeidung unnötiger Werbepost.  Wie ich das angegangen bin, habe ich euch in diesem Artikel zusammengefasst.

Werbepost im Briefkasten? So wirst du sie los!

Vorab: Es ist wichtig zu verstehen, dass zwischen persönlich adressierter Werbepost und allgemeiner Werbung unterscheiden wird. Persönlich adressierte Werbung richtet sich eindeutig an euch inkl. Name & Adresse. In vielen Fällen ist das Werbepost, der ihr aktiv z.B. im Rahmen eines Kaufes zugestimmt habt. Allgemeine Werbung hingegen ist Werbung, die sich an alle richtet wie z.B. der Flyer vom Pizza Lieferdienst, Werbeprospekte der Supermärkte oder die kostenlose Wochenzeitung.

Aufkleber gegen allgemeine Werbung

Stop Keine Werbung Sticker
Der Aufkleber auf meinem Briefkasten
Um allgemeine Werbung zu vermeiden, hat in meinem Fall ein simpler Aufkleber für den Briefkasten Abhilfe gebracht. Eine Sache ist aber noch wichtig: Manchmal reicht ein einfacher „Keine Werbung“-Aufkleber nicht aus. Im Idealfall enthält der Aufkleber noch den Zusatz „Keine kostenlosen Zeitungen, Handzette, Wurfsendungen und Wochenblätter“.  Damit habt ihr dann alle Eventualitäten abgedeckt. Folgende Aufkleber habe ich in Benutzung und kann ich sehr empfehlen (Zur Bestellung*). Die Kosten sind mit 3€ mehr als überschaubar und da ihr wahrscheinlich nur 1-2 Aufkleber für euren Briefkasten braucht, könnt ihr den Rest mit euren Nachbarn oder Freunden teilen und ihnen auch noch etwas Gutes tun. 

Persönlich adressierte Werbepost abmelden

Ist die Werbung direkt an dich adressiert, hilft ein einfacher Aufkleber nicht aus. Hier müsst ihr selber aktiv werden. Immer wenn neue Werbepost kam, habe ich im Kleingedruckten nach einer Kontakt E-Mailadresse gesucht. In manchem Fällen wird sogar eine explizite Adresse zur Abmeldung der Werbepost angegeben. Ist das nicht der Fall, reicht meistens auch eine E-Mail an den Kundendienst mit der entsprechenden Bitte aus. Hier ein Beispiel einer E-Mail, die ich an die Anbieter geschickt habe.
Sehr geehrte Damen & Herren,
 
Hiermit beantrage ich die Löschung meiner persönlichen Daten aus  Ihrer Datenbank. Dies beinhaltet meine E-Mailadresse und meine postalische Adresse. Ich bitte zudem von postalischen Werbeversand abzusehen.
 
Meine Adresse:   
Bitte senden Sie mir eine kurze Bestätigung via E-Mail.  
 
Vielen lieben Dank und liebe Grüße  
Für eine etwas professionellere Ausdrucksweise könnt ihr aber auch diesen Musterbrief der Verbraucherzentrale nutzen:
Musterbrief der Verbraucherzentrale (pdf)

Eintragen in die Robinsonliste

Ein weiterer Tipp ist das Eintragen in die sogenannte Robinsonliste. Diese wird seit 40 Jahren gepflegt und von seriösen Unternehmen abgeglichen bevor sie Werbepost verschicken. Alle Konsument*innen, die sich dort haben eintragen lassen, erhalten keine adressierten Werbebriefe mehr von diesen Unternehmen. Einzige Ausnahme: Ihr habt euch aktiv dafür entschieden die Werbung bekommen zu wollen. Mit einem Eintrag in die Robinsonliste könnt ihr also weiter die Chance erhöhen Werbemüll zu reduzieren. Dabei fallen keine Kosten an.

Newsletter - Räume dein E-Mailpostfach auf

Wer kennt das nicht? Man registriert sich für einen Newsletter um 10% Rabatt beim Anbieter zu bekommen. Oder aber man vergisst bei einer Bestellung das Häkchen abzuwählen und ist somit automatisch im Verteiler des jeweiligen Unternehmens. Vielleicht hat man sich auch bewusst für einen Newsletter entschieden, den man aber ehrlicherweise nach einer gewissen Zeit nicht mehr liest. Das führt zu einer Fülle an Mails, die den Blick für den wesentlichen Mailverkehr versperren. Klar, man kann damit keinen Papiermüll einsparen. Dafür vermeidet man aber unnütze Post in seinem E-Mailpostfach und bekommt ein Gefühl der Aufgeräumtheit. Und alle Impulskäufer können sich ebenfalls von Marketingreizen frei machen.
 
Nach der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) hat jeder das Recht sich wieder abzumelden. Und so habe ich alle meine Newsletter auf Relevanz überprüft und das bei Einigen auch getan. Normalerweise findet man am Ende der E-Mail einen kleinen Button mit einem Link zur Abbestellung. Manchmal musst du das aber auch in den Einstellungen des jeweiligen Accounts vornehmen. Eine E-Mail muss dafür also nicht geschrieben werden. In dem Zusammenhang kannst du dir direkt überlegen ob du deinen Account nicht auch gleich löschen möchtest (vorausgesetzt du nutzt die Dienste des Unternehmens nicht mehr).

Fazit:

Mein wichtigster Tipp: Nehmt euch Zeit! Es kann eine ganze Weile dauern bis man adressierte Werbung bzw. Newsletter abbestellt hat. Ich habe mit einem Aufkleber am Briefkasten angefangen, mich dann in die Robinsonliste eingetragen und dann Stück für Stück einzelne Werbepost reduziert. Immer wenn ein Katalog kam, habe ich eine E-Mail aufgesetzt und immer wenn ich mal eine halbe Stunde Zeit hatte, wurden ein paar Newsletter abgemeldet. So wird die Werbeflut über die Zeit immer weniger, ohne dass man in Stress verfällt. Ich wünsche euch viel Spaß und vor allem Erfolg dabei. Lasst gerne eure Tipps in den Kommentaren, so dass auch andere Leser*innen davon profitieren können.
Artikelfoto von  Emily Wade auf Unsplash + zweites Bild von MyGreenJourney

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Über den Autor

Schön, dass du den Weg hierher gefunden hast. Ich bin David und schreibe hier über meine Erfahrungen, Erfolge aber auch Misserfolge, die ich auf meinem Weg zu einem ökologischeren Leben gesammelt habe und noch sammeln werde. Der Weg ist das Ziel und ich freue mich wenn du dabei bist. Lass gerne einen Kommentar da.

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